Das Wettbewerbsverfahren ist abgeschlossen und die Jury hat ein Siegermodell gekürt.

Siegermodell (blau: Realsierungsteil, rot: Ideenteil)

Das Siegermodell besteht im Realisierungteil (blau) aus sechs viergeschossigen Punkthäusern entlang des Ehrlichwegs sowie einem dreigeschossige und zwei viergeschossigen Zeilenbauten auf dem Gelände der Friedenau und der Postbau. Insgesamt umfasst das Modell damit 90 neue Wohnungen.

Das Siegermodell ist Grundlage des weiteren Vorgehens. Zunächst wird es überarbeitet, da die Jury das Nachverdichtungspotential noch nicht ausgeschöpft sieht. Dadurch könnte es etwa um einen weiteren viergeschossigen Punktbau an der Kurt-Schumacher-Straße zur Grenze der SWSG-Flächen (etwa so wie im Modell des 2. Platzes) und weitere viergeschossige Bauten auf dem Gelände der Friedenau ergänzt werden (hier könnten etwa statt der drei Zeilenbauten vier Punktbauten in das Modell aufgenommen werden).

Im Ideenteil (rot) enthält das Siegermodell auf den Flächen am Sautter- und am Bergiusweg sowie auf der städtischen Fläche am Ehrlichweg weitere Wohnbebauung. Zudem umfasst es auf der städtischen Fläche den Bau einer Kinidertagesstätte (Kita) am südwestlichen Rand des Geländes (etwa heutiger Standort des Vereinsgebäudes des DRK). Bis auf die Kita kann die Nachverdichtung auf der städtischen Fläche aber erst nach Ende der derzeitigen Nutzung erfolgen. Auf Höhe der Kreuzung Giesche-/Ehrlichweg soll dann auch ein Quartiersplatz als Quartiersmitte entstehen.

Im nächsten Schritt wird das Siegermodell in der derzeitigen Fassung dem Bezirksbeirat und dem Gemeinderat (UTA) vorgestellt. Nach Fertigstellung des erweiterten Siegermodells wird auch dieses dem Bezirksbeirat und dem Gemeinderat vorgestellt. Auf Grundlage des erweiterten Modells soll dann von der Stadt der Bebauungsplan und das Park- und Verkehrskonzept für das Quartier erarbeitet werden.



Anmerkungen zum Artikel in der Filder-Zeitung vom 22.06.2018

Der Artikel enthält drei Fehler. So heißt es im Artikel etwa: „Die Jury, darunter drei Einwohner des Fasanenhofs, hat einstimmig entschieden“ Hierzu ist anzumerken, dass die drei Einwohner (Bürgervertreter) in der Jury gar nicht stimmberechtigt waren, sondern allenfalls beratende Funktion hatten. Das Jury-Votum ist also ganz ohne ihre Stimmen zustande gekommen. Hätten sie abstimmen können, hätten sie die Bürgerempfehlung zu Grundlage ihres Votums gemacht.

Des Weiteren heißt es im Artikel fälschlicherweise: „Nach dem Entwurf der Architekten entstehen am Bergius- und Sautterweg zwei große Bauten mit neun Stockwerken und am Ehrlichweg vier viergeschossige und drei dreigeschossige Häuser.“ Richtig ist hingegen, dass das Siegermodell am Bergius- und Sautterweg Bauten mit maximal vier Geschossen enthält und am Ehrlichweg nicht sieben sondern sechs viergeschossige Punkthäuser.

Der Bürgerverein Fasanenhof lädt alle Bürgerinnen und Bürger des Fasanenhofs weiterhin ein, ihre Meinung und weitere Anmerkungen zur geplanten Nachverdichtung mitzuteilen. Schreiben Sie uns:

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