Projekt Soziale Stadt

Informationen rund um das Projekt Soziale Stadt Fasanenhof

- Soziale Stadt im Allgemeinen -


Die Bundesregierung schaffte im Jahre 1999 die finanzielle Grundlage zur Umsetzung, der bereits im Jahre 1996 von der Ministerkonferenz der ARGEBAU beschlossenen, Bund-Länder-Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt". Das "Soziale Stadt" Programm zielt hierbei nicht auf einzelne Aspekte, wie beispielsweise die Straßengestaltung, sondern vielmehr auf einen gesamtheitlichen Ansatz ab. Neben der städtebaulichen Verbesserung, ist die Aufwertung und Steigerung der Qualität des Wohnumfeldes - also die Fokussierung auf die sozialen, kulturellen und ökologischen Faktoren - maßgebend. Das "Soziale Stadt" Programm versucht hierbei bestimmte Ziele (Verbesserung der sozialen Infrastruktur für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, Wohnumfeldverbesserung, Beschäftigungsimpulse auf lokaler Ebene / Verbesserung der Aus- und Fortbildung, Optimierung der vorhandenen Verkehrspolitik, Verbesserung der Wohnverhältnisse, Einleitung neuer wirtschaftlicher Tätigkeiten, Innere Sicherheit) umzusetzen.

Weiterführende Informationen über das Bund-Länder Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" können Sie unter dem folgenden Link erfahren: 

Homepage Soziale Stadt


- Soziale Stadt im Fasanenhof -


Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme "Möhringen 3 - Fasanenhof" wurde im Jahre 2003 in das Bund-Länder Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" aufgenommen. Inklusive bisheriger Aufstockungen stehen dem Projekt ein Förderrahmen von 6.350.000,00 Euro zur Verfügung. Dies entspricht einer Finanzhilfe von Bund und Land von insgesamt 3.810.000,00 Euro. Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung wichtige Sanierungsziele formuliert (Behebung der verkehrlichen Missstände sowie Aufwertung des öffentlichen Raumes und Schaffung einer neuen lebhaften Stadtteilmitte, Verminderung der Lärmimmission und Verbesserung der verkehrlichen Situation, Verbesserung der Lebensqualität für alle Bevölkerungsschichten insbesondere für Kinder und Jugendliche, Modernisierung einzelner Wohngebäude, Vermehrte Öffentlichkeits- und Sozialarbeit, Aufbau und Stärkung eines lokalen gesellschaftlichen Netzwerkes, Stärkung von Angebotsstrukturen im sozialen Bereich).

An der Umsetzung der Ziele sind neben dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Stadt Stuttgart viele Ehrenamtliche mit Unterstützung durch ein professionelles Stadtteilmanagement beteiligt. Die Ehrenamtlichen haben sich hierbei in themenbezogenen Arbeitskreisen gruppiert.


Die Ziele der "Sozialen Stadt" können nur gemeinsam, als Team, angegangen werden. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung der Stadt Stuttgart, des Stadtteilmanagements sowie den ehrenamtlichen Arbeitskreisen und sonstigen Beteiligten bildet die notwendige Grundlage zur Umsetzung der angestrebten nachhaltigen Verbesserung des Stadtteils.

weitere Informationen auf der Homepage der Stadt Stuttgart