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Die Besonderheiten von Stadtteilen im Umland von Großstädten stärken – das ist die gestellte Aufgabe der Projektgruppe „Kurz hinter Kassel“ der Universität Kassel, bestehend aus zwanzig Bachelorstudierenden der Stadt- und Regionalplanung. Die Studierenden sahen sich auf ihrer Exkursion nach Stuttgart nun den Stadtteil Fasanenhof an und diskutierten die Eigenheiten und den Charakter des Ortsteils gemeinsam mit dem Bürgerverein Fasanenhof – Hier leben wir e.V.

Im Vordergrund des Besuchs zu Beginn des Sommersemesters standen Maßnahmen, die mit Fördermitteln der Städtebauförderung umgesetzt werden konnten, stadträumliche Probleme und Gefahren, die die Mitglieder des Bürgervereins in ihrer Nachbarschaft und der potentiellen Entwicklung ihres Stadtteils sehen. Mittels einer Stadtteilführung, geleitet von Mitgliedern des Bürgervereins, wurden verschiedene Projekte und Herausforderungen des Fasanenhofs besprochen. So waren der alte und nun wiederbelebte Fasanengarten, die Lärmschutzwand der Autobahn, die Backstube und das neue Kinder- und Jugendhaus Ziele der Gruppe. Die verschiedenen Bauformen, Fragen zur Eigentümerstruktur und Probleme der räumlichen Struktur und Wegeverbindung wurden entlang des Weges konkret besprochen. Fragen zum ehrenamtlichen Engagement des Vereins, den räumlichen Projekten, dem sozialen Zusammenleben, Zukunftsvisionen und persönlichen Anliegen konnten in den Räumen des Bürgervereins diskutiert werden. Selbst kritische und fachbezogene Fragen wurden ausführlich beantwortet und plastisch erklärt. Aufgrund der unterschiedlichen Interessen der Vereinsmitglieder und der langen Wohndauer der Mitglieder konnten viele Blickwinkel und Eindrücke aufgezeigt, die Geschichte der Satellitenstadt lebendig beschrieben und einige Ziele des Vereins erläutert werden. Die Studierenden erkannten, welche zentrale Rolle ein Bürgerverein bei der Stadtentwicklung innehaben kann. Eine Beteiligung und Zusammenarbeit mit Bewohnern kann bereichernd auf den Planungsprozess wirken und steigert häufig das Planungsresultat. Dabei wurde auch aufgezeigt, dass die Beteiligung aller Bewohner eines Stadtteils in den Planungsprozess häufig nicht einfach sei. Projektleiter Carsten Pieper kommentierte, dass „die Beteiligung aller sozialer Gruppen in vielen Fällen schwierig ist; trotzdem muss sie gefördert werden. Auch die Nichtteilnahme an Partizipationsformaten sollte nicht dazu führen, dass die Interessen der Nichtteilnehmenden als nichtexistent gewertet werden.“ Eindrücke von Herausforderungen und Lösungen im Fasanenhof wurden im Rahmen des Planungsprojekts bis zuletzt mit Fragestellungen von Städten im Kassler Umland verglichen.

Ihr Carsten Pieper

Leben Sie gerne auf dem Fasanenhof?

Schätzen Sie an unserem Stadtteil das Grün und den damit verbundenen Erholungswert?

Genießen Sie die Begegnungen mit Ihren Nachbarn und Mitbürgern beim Stadtteilfest, Backhausveranstaltungen oder dem lebendigen Adventskalender?

Liegt Ihnen an der Verbesserung der Lebenssituation, die angesichts der verkehrsgünstigen Lage unseres Stadtteils nicht ganz einfach zu lösen ist?

Wollen Sie sich der Herausforderung stellen und gemeinsam mit Ihren Mitbürgern um die beste Lösung ringen, politisch argumentieren.

Liegt Ihnen das Kreative, sind Sie zupackend oder haben Sie besondere EDV-Kenntnisse?

 

Dann engagieren Sie sich im

Bürgerverein Fasanenhof – Hier leben wir e.V.

 

Der Bürgerverein

  • will Integration, Soziales und gesellschaftliches Miteinander fördern,
  • will die Situation Kinder und Jugend des Stadtteils verbessern,
  • will Veranstaltungen durchführen und Kultur fördern,
  • will die Verkehrssituation verbessern und den Lärm reduzieren
  • und will die Wohn- und Infrastrukturattraktivität erhöhen.

 

All das und unsere gemeinsamen Aktivitäten sollen in einem nachbarschaftlichen Miteinander zu einem positives Image unseres Stadtteils führen.

 

Wenn Sie sich einsetzen möchten für einen lebenswerten Fasanenhof, sprechen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Gemeinsam finden wir sicher eine attraktive Betätigung in einem für Sie interessanten Betätigungsfeld.

Kontaktdaten:

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anrufbeantworter: 0711 65227122

  

Aus unserer Erfolgsbilanz des vergangen Jahres:

  • ein zweitägiges Stadtteilfest für ca. 400 Besucherinnen und Besuchern
  • monatliche Bügercafés und sechs Backhaus-Events
  • kostenlose Stadtteilzeitung (halbjährig), Homepage
  • Aktionstage mit Jugendlichen: Let´s Putz, Ostereierschatzsuche,
  • politische Stellungnahmen zur Nachverdichtung, Lärmschutz und Aufstellung einer Geschwindigkeitsanzeige
  • Vernetzung und Austausch mit Schule, Kindergärten, anderen Vereinen und Stadt- Bezirksvewaltung
  • und vieles weitere mehr...

Wir freuen uns auf Sie!