Bürgerverein Fasanenhof - Hier leben wir e.V.
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Nachverdichtung durch Bau zusätzlicher Wohnungen ist ein steter Begleiter des Fasanenhofs. Sie kritisch zu begleiten und uns auch so für eine positive Weiterentwicklung des Fasanenhofs einzusetzen, ist uns ein zentrales Anliegen

Für uns bedeuten neue Wohnungen im Fasanenhof stets Chance und Risiko zugleich. Sie sind für alle Junge und Ältere, die gerne auf dem Fasanenhof bleiben oder hinzukommen möchten, eine Chance. Sie sind ein Risiko, wenn die neue Wohnbebauung nicht in das städtebauliche Konzept des Fasanenhofs passt.

Mit dem Fasanenhof sollte bewusst ein reines Wohngebiet „abseits der Arbeitsstätten“ entstehen. Dabei stand eine „bestmögliche Besonnung“ der Wohnungen im Vordergrund. Die Gebäudegruppen wurden so abwechselnd in Höhe und Zuordnung gestellt, dass keine monotone Reihungen, sondern lebendige, räumliche Gruppierungen gebildet wurden. Die Freiraumgestaltung konzentrierte sich auf die Abschottung der Bebauung gegen die Autobahn A8. Ziel war es, eine „grüne Wohnsiedlung im Grünen“ entstehen zu lassen, die „wie eine Oase der Ruhe durch hohe bewachsene Lärmschutzwälle“ gegen den Verkehrslärm abgeschirmt ist. Bei der Erstellung wurden rund 1.200 Bäume gepflanzt. Als „grüne Mitte“ der Siedlung wurde ein in Ost-West-Richtung verlaufender Grünzug geschaffen. (vgl etwa Hafner in Simon, C.; Hafner, T. (Hg) 2002: WohnOrte : 50 Wohnquartiere in Stuttgart von 1890 bis 2002. Stuttgart : Krämer.)

Bauliche Ergänzungen erfuhr der Fasanenhof bereits in den 70er und 90er Jahren (z.B. Geschosswohnungsbau an der Lohäckerstraße und die 24 Reihenhäuser im Rahmen des Programms „preiswertes Wohneigentum“ in der Fasanenhofstraße) und später durch weitere Nachverdichtungen an der Kurt-Schumacher-Straße, am Solferinoweg und bei der Neugestaltung des Europaplatzes. Besaß der Fasanenhof bei seiner Erstellung zwischen 1962 und 1965/67 2.866 Wohneinheiten, so sind es heute mehr als 3.600 Wohneinheiten.

Die Bedeutung, die das städtebauliche Konzept für die Bewohnerinnen und Bewohner stets hatte und heute weiterhin hat, zeigt eindrücklich und nicht zuletzt die Bürgerempfehlung von 2016 mit ihre 15 Grundsätze für eine angemessene Weiterentwicklung des Fasanenhofs.

Aktuell begleiten wir in unserem Arbeitskreis „Wohnen und Infrastruktur“ die folgenden zwei Nachverdichtungsvorhaben kritisch-konstruktiv:

Auch die Studie über Wachstumspotentiale im Filderraum haben wir im Blick.

Wir bleiben dran!


Ansprechpartner:

Dr. Eckhard Benner

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