Verkehrsplanung darf nicht auf Kosten der Stuttgarter Anwohner gemacht werden.

Straßensperrungen zu Lasten der Anwohner lehnt der Bürgerverein ab.

Die Stadtverwaltung kann jetzt unter Beweis stellen, dass sie einen funktionierenden Nahverkehr organisieren kann
 
 
Beim Bürgerverein sind aktuell folgende Rückmeldungen zum Kreisel eingegangen: (die Absender sind sind uns bekannt)
 
 
"Hallo lieber Bürgerverein,
....
...Ich befürworte die Erhebung von Parkgebühren auf den öffentlichen Parkplätzen. Meine Tochter geht in die Kita "Energiebündel" neben der EnBW, da wir im Fasanenhof wohnen, benutzen wir morgens meist die U-Bahn. Die Kita liegt in einer Sackgasse, hier werden Wohnmobile und Anhänger DAUERHAFT abgestellt. Diese sind so breit, dass sie die freie Sicht auf den Verkehr behindern. Zudem wird auch das absolute Halteverbot täglich missachtet, vermutlich aus Ermangelung an Parkplätzen.
 
Das Ordnungsamt hat zwar bereits eine Ortsbegehung durchgeführt, allerdings keine Missstände feststellen können. Vermutlich fand die Begehung Freitag Nachmittag statt...".
 
 
und 

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verfolge mit Spannung die Diskussionen über die Verkehrssituation im Gewerbegebiet Fasanenhof, da ich hier arbeite und in Filderstadt wohne. Ich stehe also sowohl morgens als auch abends im Stau. Mein Mann lässt das Auto ganz oft stehen und fährt mit dem Bus (806) da es hier eine Direktverbindung zwischen Filderstadt Bernhausen und EnBW City gibt. Nun haben wir den Fahrplan ab 1.12.2018 bekommen und sind überrascht, dass es diese Verbindung nicht mehr gibt. Der Bus fährt nur noch bis Flughafen. Und zwar von den Zeiten so blöd, dass man es am Flughafen nicht auf die S-Bahn schafft nach Filderstadt. So viel zum Thema guter Nahverkehr. Anstatt bessere Verbindungen zu schaffen damit vielleicht noch mehr Leute auf die öffentlichen umsteigen, machen sie es noch komplizierter. So wird das nix.

Das war mein Beitrag zu dem Thema :))... "
und 

"An den Bürgerverein,

ich lehne eine Sperrung der Straße in Richtung Landhauskreuzung generell ab. Die Bevölkerung vom Fasanenhof müsste dann über die enge Lohäckerstraße fahren. Für solch einen Verkehr, auch Lastwagen müssten dann diese Straße benutzen, ist die Lohäckerstraße nicht ausgelegt. Fahrbahnschäden wären in kürzester Zeit zu erwarten. Außerdem fahren auch viele Autos in Richtung Epplestraße, Plieninger Str. in Richtung Plieningen bzw. Degerloch. Diese müssten auch alle über das Wohngebiet Fasanenhof fahren. Ebenso würde die Verkehrsbelastung in Möhringen erheblich steigen.

Ich wäre eher dafür, dass am Abend der Verkehr von der B 27 kommend nicht direkt in den Kreisverkehr einfahren darf. Wenn die Fahrzeuge in Richtung Industriegebiet abbiegen müssten, könnten diese an der Kreuzung zur Schelmenwasenstraße nach links abbiegen und dort wieder links in Richtung Kreisverkehr fahren. Diese Maßnahme würde wenig Geld kosten und könnte für mehrere Tage probeweise eingeführt werden.

Die Stadt wundert sich über das hohe Verkehrsaufkommen. Sie selber hat doch die ganzen Bauten genehmigt, obwohl schon vorher häufiger Stau die Folge war.

Die beste Lösung wäre meiner Meinung nach, wenn am Ende des Industriegebietes eine direkte Anbindung an die B 27 erfolgen würde. Ebenso eine Brücke über die B 27, damit am Abend der Verkehr über diese Brücke ausfahren könnte. Aber diese Lösung kostet viel Geld, und die Stadt ist ja so arm!"

Zum gewaltsamen Tod unseres Nachbarn

Wir möchten der Familie des Verstorbenen unser größtes Mitgefühl aussprechen, es ist unfassbar, dass ein Mensch einem Anderen so etwas antun kann und das Leben einer ganzen Familie zerstört.

Wir fühlen auch mit den Bewohnern und Besuchern unseres Stadtteils, vor allem mit den Kindern, die wie wir durch das Drama am 31. Juli erschüttert wurden und den gewaltsamen Tod eines Menschen womöglich mitansehen mussten.

Seit vielen Jahren leben Bürger unterschiedlichster Herkunft im Fasanenhof friedlich zusammen, ja wir pflegen eine lebendige Nachbarschaft mit unzähligen Veranstaltungen und hohem bürgerschaftlichem Engagement in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Ein solches Drama haben wir seit Bestehen unseres Stadtteils, Gott sei Dank, noch nie erleben müssen.

Wir lassen uns nicht kriminalisieren und als Bewohner des Fasanenhofs diskriminieren. Diese schreckliche Beziehungstat ist rein zufällig in unserem Stadtteil passiert, es hat niemand vorhersehen und verhindern können.

Wir sind und bleiben ein offener, multikultureller und friedliebender Stadtteil mit einer für Stuttgart sehr niedrigen Kriminalitätsrate.

 

Der Vorstand des Bürgervereins Fasanenhof - Hier leben wir e.V.