Der Fasanenhof ist geprägt von vielen Grünflächen. Es gibt nur wenig Durchgangsverkehr und die Gehsteige sind Kinderwagen und Behindertengerecht abgesenkt.

Über eine sehr gute Anbindung an den Verkehrsbund Stuttgart (VVS) ist des Stadtzentrum in ca. 20 Minuten (Stadtbahnlinie U6) gut zu erreichen. Einkaufsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden und auch gut zu Fuß erreichbar. Das Bezirksrathaus und das Bürgerbüro in Möhringen bieten nahezu alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung und sind ebenfalls über öffentlichen Nahverkehr (Buslinie 72) in ca. 10 Minuten zu erreichen.

Mehrere Kindergärten und Kindertagesstätten und und eine Grundschule bieten optimale Betreuung für Ihre Kinder. Weiterführende Schulen sind gut erreichbar in Möhringen. Das Betreuungsangebot für Ihre Kinder und Jugendlichen wird durch das Kinder- und Jugendhaus (Träger ist der Jugendhausverein Stuttgart) sowie der Kinder- und Jugendarbeit der ev. und kath. Kirchengemeinden abgerundet.

Betreutes Wohnen ist schon seit Jahren auf dem Fasanenhof möglich, seit 2008 betreibt die AWO auch ein Pflegeheim auf dem Fasanenhof.

Der Fasanenhof ist der südlichste Stadtteil Stuttgarts.
Über die B27 ist der Fasanenhof ein wichtiges Eingangstor zur Stadt.

Der Fasanenhof gehört zum Stadtbezirk Möhringen und ist ein modern gestalteter Stadtteil mit vielen Grünflächen und guter Infrastruktur. Die Verwaltung im Bezirksrathaus Möhringen bietet einen umfangreichen Dienstleistungsservice und ist gut erreichbar.

Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr über die im Dezember 2010 neu eröffnete Stadtbahnlinie U6 und über verschiedenen Buslinien ist hervorragend. Alle Annehmlichkeiten, die die Landeshauptstadt bietet sind so gut erreichbar. 

Der Stadtteil liegt im Süden von Stuttgart auf der westlichen Filderebene. Die unmittelbar an den Stadtteil angrenzenden Bundesstrasse B27 und Autobahn A8 ermöglichen eine sehr gute Erreichbarkeit der Naherholungsgebiete Schönbuch und schwäbische Alb, auch der Schwarzwald und der Bodensee sind gut erreichbare Tagesausflugsziele.

Das Dienstleistungsgewerbegebiet Fasanenhof-Ost ist durch die Bundesstrasse (B27) vom Wohngebiet getrennt, so wird das Wohngebiet nicht durch Durchgangsverkehr belastet.

Deutscher Bauherrenpreis 2013
Modernisierung
geht nach Stuttgart-Fasanenhof


Die energetische Modernisierung des Doppel-Wohn-Hochhauses Fasan II in Stuttgart wurde am Mittwochabend in Berlin mit dem Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung ausgezeichnet. Besondere Beachtung fand dabei die Einzigartigkeit, dass der "Bauherr" in diesem Falle eine Eigentümergemeinschaft von 148 Eigentümern war, und es gelungen ist, trotz der dabei unvermeidlichen Meinungsvielfalt zu einem herausragenden Ergebnis zu kommen.
Aus den Votum der Jury:
"Mitte der 1960er Jahre wurden die beiden über mehrere Brücken verbundenen Türme vom Hamburger Wohnungsunternehmen „Neue Heimat“ gebaut. Der „Fasan II“, das Doppelhochhaus am Hauptzentrum Europaplatz, ist eine markante Landmarke, die von den Bundesfernstraßen aus auf den Stadtteil hinweist. Das 20-geschossige Gebäude aus Betonfertigteilen wurde nachhaltig energetisch optimiert und in seiner Nutzungsqualität verbessert. Die größte Herausforderung war es, ein Sanierungskonzept zu entwickeln, das für alle 148 Eigentümer finanzierbar und durch eine möglichst kurze Amortisationszeit wirtschaftlich darstellbar war. Die heterogene Zusammensetzung und Größe dieser Eigentümergemeinschaft erforderte eine außerordentlich umfangreiche Beratungsleistung durch die Architekten. Die durchgeführten Maßnahmen des Sanierungs- und Energiekonzeptes verknüpften beispielgebend die nachhaltige Reduzierung des Energieverbrauches mit einer Steigerung des Wohnkomforts. Die Zwillingshäuser Fasan II sind einer extrem hohen Verkehrslärmbelastung durch Flughafen, Autobahn und Bundesstraße ausgesetzt. Dieser Lärmbelästigung konnte insbesondere durch Verglasungsmaßnahmen begegnet werden. So mindert beispielsweise die Umwandlung der Loggien zu Wintergärten die enormen Schallimmissionen; gleichzeitig unterstützt die Wintergartenverglasung den neuen Wärmeschutz der Außenwände durch passive Solarenergienutzung. Auch die Laubengänge wurden mit Verglasungen geschlossen und so in den warmen Gebäudebereich integriert. Eine moderne Wärmepumpe und eine Brennwert-Heizung liefern Energie für alle Haushalte. Durch die Modernisierung zu einem KfW-130-Haus können die Bewohner des Gebäudes bis zu 60 Prozent Energie einsparen. Das Energieberatungszentrum Stuttgart (EBZ) begleitete das Projekt. Das Hochhaus mit seiner für das Baujahr 1965 typischen Fertigteilbauweise hat trotz der kompletten Überarbeitung der Fassade seinen Charakter bewahrt und trägt so weiterhin zur Identität des Stadtteils Fasanenhof bei."

DIPL.-ING. HANS MARTIN MADER · FREIER ARCHITEKT BDA